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Herbert Kopp studierte in den 1970er Jahren an der Kunstakademie in Düsseldorf und konzentrierte sich seit jeher auf die Kunst des Sammelns. Seit nun fast vierzig Jahren kauft er vornehmlich aktuelle Kunst internationalen Zuschnitts. Seine Sammlung umfasst über 500 künstlerische Arbeiten. Neben der Malerei ist die Grafik, insbesondere die Zeichnung, stark vertreten. Bei vielen der ausgestellten Werke liegt der Schwerpunkt auf der Verbindung der einzelnen Medien, wie zum Beispiel der Kombination von Zeichnung und Skulptur.
„Permanent Trouble“ steht als Synonym für permanente Außenseiter und thematisiert die verbreitete Vorstellung, dass Kunst als das Resultat elementarer Außenseitererfahrung verstanden wird. Die Sonderschau versammelt zahlreiche prominente Außenseiterpositionen mit Arbeiten von u.a. Philip Guston, Andreas Hofer, Paul Mc- Carthy, Mike Kelley, Jonathan Meese, lange bevor diese Grenzgänger im Kunstsystem prominent wurden. Die präsentierten Künstler bilden den Referenzrahmen für die Beiträge der zeitgenössischen Generation, die mit dem Phänomen der Massenkultur ebenso kokettieren wie mit der Verbindung aus Trash und High Quality.
Beim näheren Betrachten der Ausstellung ist die Logik der Sammlung offensichtlich. In einem Koordinatensystem werden die Grenzen innerhalb eines populären High und Low sowohl inhaltlich als auch stilistisch sichtbar. Das Erscheinungsbild vieler Werke ist geprägt von Verehrung und Verklärung des Alltäglichen, des Populären und mithin auch des Vulgären. Formal kreisen fast alle Arbeiten um diese Grenzen, sowohl die figürlich-expressiven als auch die abstrakten.
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Andreas Hofer, In Search of an Exit, 2009, acrylic on canvas, 200 x 150 cm, 78.74 x 59.06 inches, SK AHO 00418
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