[DAM]Berlin

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Galerie [DAM]Berlin
Tucholskystraße 37
10117 Berlin
Deutschland

Tel. +49 - 30 - 28 09 81 35
berlin@dam.org
www.dam.org

Mobil +49 - 1 77 - 7 52 83 54

Stand-Nr.: H1/S09


Galerie-Information · Gallery Information

Die Galerie [DAM]Berlin hat sich auf ein
internationales Programm mit künstlerischen
Positionen spezialisiert, die sich mit digitalen
Medien und deren Einflüssen auf die Gesellschaft auseinandersetzen. Neue Kunstformen wie
Software Art oder Net Art werden in der
Galerie ebenso ausgestellt wie die frühen
Plotterzeichnungen der bedeutenden Pioniere
seit den 1960er Jahren.
Zu den [DAM]-Projekten gehören neben
der Galerie ein nicht-kommerzielles
Online-Museum für Digitale Kunst und der
d.velop digital art award [ddaa], ein Preis für
das Lebenswerk eines Künstlers oder einer
Künstlerin, der u.a. mit einer Retrospektive in
der Kunsthalle Bremen dotiert ist. Sämtliche
Aktivitäten findet man unter www.dam.org.

Ständig vertreten · Permanently

Gazira Babeli, I; boredomresearch, UK;
Eelco Brand, NL; Margret Eicher, D;
Electronic Shadow, F; Jean-Pierre Hébert, F/USA;
LAb[au], BEL; Gerhard Mantz, D;
Manfred Mohr, D; Vera Molnar, F/H;
Mark Napier, USA; C.E.B. Reas, USA;
Roman Verostko, USA; Marius Watz, NOR;
Mark Wilson, USA

One-Artist-Shows

Vera Molnar
Mit Vera Molnar (*1924, Budapest) zeigt die Galerie
eine der bedeutendsten, frühen Künstlerinnen im
Bereich der digitalen Kunst, die sich vor allem dem
Computer als ein neues Medium für Zeichnung
und serielles Arbeiten gewidmet hat.
Vera Molnar erhielt 2005 als erste Preisträgerin
den d.velop digital art award [ddaa] und ist in
diesem Jahr in einer Gruppenausstellung zu dem
Thema „Linie“ im Museum of Modern Art in
New York vertreten. Ihre Werke befinden sich in
bedeutenden Sammlungen, z.B. im Centre Georges
Pompidou in Paris. Seit den späten 1960er Jahren
beschäftigt sich Vera Molnar mit dem Computer
als künstlerisches Medium. Die Serie ist ein
wichtiges Element ihres Werks, an der die Künst-
lerin die Auswirkung von kleinen Veränderungen
der Parameter beobachtet. Oft realisiert sie ein
Thema als Plotterzeichnung, die sie schon früh
auch in Farbe ausführte, sowie als Handzeichnung,
Gemälde oder Reißarbeit in Papier und untersucht
so die Schnittstelle zwischen Hand und Maschine
sowie das Prinzip des Zufalls als künstlerisches
Element.

Vera Molnar
(Dés)Ordres
1974, Plotterzeichnung, Tinte
auf Papier, 70 x 70 cm